Zu zweit auf dem Sofa bei einem romantischen Film: Das steht bei vielen Paaren noch immer hoch im Kurs. Erste Anlaufstelle ist nach wie vor die Videothek. Dieser „Klassiker“ hat allerdings in den letzten Jahren ernsthafte und durchaus praktische Konkurrenz bekommen, die ebenfalls den Wunschfilm auf den heimischen Fernseher zaubert!
Der Klassiker
Videotheken gehören seit vielen Jahren zum Stadtbild ganz einfach dazu. Waren es früher Videokassetten, so kamen einige Jahre später die DVDs und eröffneten neue Möglichkeiten für Bild und Ton. Videotheken im klassischen Sinne haben sich bis heute kaum verändert. Aus einem zumeist breiten Spektrum kann man sich den Film seiner Wahl aussuchen und für eine Leihgebühr mit nachhause nehmen. In unserem modernen Zeitalter gibt es allerdings neue und alternative Modelle, um an seinen Lieblingsfilm zu kommen.
Die Versandvideothek
Das Prinzip ist nicht ganz neu, erfreut sich aber dennoch steigender Beliebtheit. Es geht um Versandvideotheken, die den gewünschten Film bis in den eigenen Briefkasten liefern. Man spart sich auf diese Weise zwar den Weg zur örtlichen Videothek, kann allerdings nicht sonderlich spontan einen Film organisieren.
Der Film selbst wird online im Internet ausgesucht und anschließend von der Onlinevideothek per Post geschickt. Den Film, in Form einer DVD, kann man nun einige Tage nutzen und schickt ihn dann ebenfalls per Post zurück an den Ausleiher.
Pay-per-View
Das digitale Fernsehen macht es möglich: Pay-per-View. Die Anbieter des digitalen Fernsehens stellen oftmals eine Reihe recht aktueller Filme zur Auswahl, die dann online oder per Telefon bestellt werden. Der Filmfreund bekommt nun allerdings nicht mehr den Film zugeschickt, sondern bedient sein digitales Empfangsgerät. Hier wählt er den vom Anbieter angegebenen Kanal und kann seinen Film nun zur vorher ausgesuchten Uhrzeit anschauen. Die Gebühren für diesen Film werden in der Regel mit der monatlichen Abrechnung für den digitalen Empfang abgerechnet.
Filme downloaden
Besonders praktisch und gern genommen sind Downloads im Internet. Gemeint sind allerdings nicht die rechtlich fragwürdigen Tauschbörsen, sondern Portale, die Filme direkt zum kostenpflichtigen Download anbieten. Per Breitband-DSL sind ganze Filme binnen kürzester Zeit auf die heimische Festplatte übertragen. Diese können nun direkt vom Rechner oder Mediacenter angeschaut, oder auf DVD gebrannt werden.
Letzten Endes handelt es sich hierbei um den Kauf von Filmen und nicht um den Verleih. Der Download von „Kauffilmen“ ist allerdings preislich deutlich günstiger, als die entsprechende DVD im Fachhandel und stellt damit ebenfalls eine interessante Alternative zur Videothek dar. Besonders lohnenswert ist der preisgünstige Download natürlich, wenn man sich eine eigene Filmsammlung mit seinen persönlichen Lieblingen anlegen möchte.
Fazit
Ob man sich nun für den Klassiker Videothek oder eine der modernen Konkurrenten entscheidet, das Beste am Videoabend bleibt natürlich die Zweisamkeit!
Vergleich Videotheken – Video on Demand
Filme, Serien und Dokus im Angebot | HD-Auflösung | Preise (in Euro) | Paketangebote | |
---|---|---|---|---|
Maxdome | 18.000 | Nein | 0,49 (Serien), 1,99 bis 3,99 (Filme) | Ja |
Videoload | 4500 | Ja | 0,49 (Serien), 1,99 bis 4,99 (Filme) | Ja |
iTunes | 500 | Ja | 2,99 bis 3,99 Euro | Nein |
Arcor | 2200 | Nein | 1,99 bis 4,99 | Nein |
Premiere | 150 | Nein | 2 bis 4 Euro | Nein |
Video Buster | 5000 | Nein | 1,99 bis 6,99 | Nein |
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